Freiwilligen Feuerwehr Netphen

LÖSCHGRUPPE GRISSENBACH
1938 bis
Heute
Aus der Geschichte der Löschgruppe Grissenbach
Aus der damaligen Pflichtfeuerwehr, die schon vor dem 1. Weltkrieg
bestand, ging 1938 die Freiwillige Feuerwehr Grissenbach hervor.
Die Gründungsmitglieder waren:
Ernst Flender +
Fritz Kiel +
Gustav Metz +
Paul Schäfer +
Franz Schmidt +
Paul Schneider +
Richard Schneider +
Heinrich Steuber +
Sie alle standen unter dem Leitspruch:
„ Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr “
Zum ersten Gemeindebrandmeister wurde August Kraft von der damaligen
Amtsverwaltung ernannt, zu seinem Stellvertreter Ernst Flender.
Als technisches Gerät war eine Hand-Druck- und Saugspritze sowie ein
Hydrantenwagen vorhanden.
Im gleichen Jahr wurde August Kraft Bürgermeister der Gemeinde
Grissenbach und stellte dadurch sein Amt als Gemeindebrandmeister zur
Verfügung. Nachfolger wurde sein Stellvertreter Ernst Flender und dessen
Amt übernahm der Kamerad Gustav Metz.
1940 wurde dann der Kamerad Ernst Flender zur Wehrmacht einberufen.
Neuer Gemeindebrandmeister wurde dadurch Gustav Metz.
Bedingt durch den 2. Weltkrieg und die damit verbundene Einberufung fast
aller Kameraden wurde die Wehr durch Frauen so ergänzt dass der
Brandschutz während den Kriegsjahren sichergestellt war.
Durch die Kriegswirren war das damalige Spritzenhaus so in
Mitleidenschaft gezogen, das eine akute Einsturzgefahr bestand.
Dadurch kam ab 1949 der aktive Dienst vorübergehend zum Erliegen.
Mitte der 50er Jahre wurde dann durch die Gemeinde ein neues Gerätehaus
gebaut.
Am 07. März 1957 wurde bei einer öffentlichen Versammlung in der
Gastwirtschaft Steuber die Wiederaufnahme des aktiven Dienstes
beschlossen.
Folgende Kameraden traten nach der Wiederaufnahme des aktiven Dienstes
der Freiwilligen Feuerwehr Grissenbach bei:
Gerhard Brucksch, Rudolf Diehl, Karl-Gerhard Diehl, Berthold
Heitze, Friedrich Knipp , Manfred Knipp , Paul Reinschmidt, Herbert
Schäfer , Paul Schäfer , Gilbert Schmidt , Erhardt Schneider ,
Hans-Dieter Schneider , Hubert Schneider , Otto Schneider , Willi
Schneider , Gerhard Schöler , Ewald Steuber , Bruno Wagener , Paul
Wagener und Norbert Weber .
Zum Brandmeister wurde Herbert Schäfer und zu dessen Stellvertreter
Norbert Weber gewählt, Schriftführer wurde Gerhard Schöler.
Im Laufe des Jahres wurden dann noch folgende Kameraden gewählt:
Zu Gerätewarten : Rudolf Diehl und Willi Schneider
Zum
Zeugwart: Erhard Schneider
Zum Feuermelder : Ewald Steuber
Zum
Kassenwart : Hubert Schneider
Als technisches Gerät wurden die vorhandene Hand-Druck- und Saugspritze,
sowie der noch vorhandene Hydrantenwagen übernommen.
Als persönliche Ausrüstung wurden im Jahre 1957 noch 24 Feuerwehrmützen
und 5 Uniformen vom damaligen Amt Netphen zugeteilt.
Weitere Uniformen sollten im Jahre 1958 folgen.
Im Jahre 1958 wurden dann neue Arbeitsanzüge für den „Löschzug
Grissenbach“ beschafft, die von jedem Feuerwehrmann selbst bezahlt
wurden.
Da auch die geselligen Stunden zur Kameradschaft gehören, fand im
gleichen Jahr der erste Ausflug des Löschzuges Grissenbach nach
Rüdesheim in die Drosselgasse statt.
1961 feierte die damals noch selbstständige Gemeinde Grissenbach vom
08.-10 Juli ihr 650- jähriges Bestehen. Bei diesen Feierlichkeiten
übernahm der Löschzug Grissenbach an allen Tagen die Brandwache bzw. die
Versorgung des Festzeltes mit Trinkwasser, weiter wurden einige
Kameraden als Ordner eingesetzt.
Auf der Jahreshauptversammlung am 12.Februar 1963 legte Herbert Schäfer
sein Amt als Gemeindebrandmeister der selbstständigen Gemeinde
Grissenbach aus zeitlichen Gründen nieder.
Zum neuen Brandmeister wurde, unter der Leitung von Amtsbrandmeister
Otto Nöh, Gerhard Schöler als Nachfolger von Herbert Schäfer gewählt.
Stellvertreter blieb weiterhin Norbert Weber.
Im gleichen Jahr konnte der Löschzug Grissenbach auf sein 25- jähriges
Bestehen zurückblicken.
Dieses Jubiläum wurde in kleinem Rahmen, verbunden mit der
Jahresabschlussübung gefeiert. Paul Schäfer und Norbert Weber wurden für
25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem
Feuerwehrehrenzeichen in Silber durch Amtsdirektor Ermert geehrt und der
Löschzug Grissenbach erhielt als Jubiläumsgeschenk eine Tragkraftspritze
TS 8 mit Anhänger.
1965 musste BM Gerhard Schöler aus gesundheitlichen Gründen den aktiven
Dienst für mehrere Wochen niederlegen.
In dieser Zeit übernahm sein Stellvertreter Norbert Weber mit dem
damaligen OFM Berthold Heitze die Leitung der Wehr.
Aufgrund seiner praktischen und theoretischen Fähigkeiten, die Kamerad
Heitze bewiesen hat, wurde er auf der Jahres Abschlussübung 1965 vom
damaligen Amtsbrandmeister Nöh zum Unterbrandmeister ernannt.
BM Gerhard Schöler wurde zum Oberbrandmeister ernannt.
1966 wurde dem Löschzug Grissenbach anlässlich der Jahresabschlussübung
am 01.Oktober eine neue TS 8 überreicht.
Am 11.Februar 1967 wurde dem Löschzug Grissenbach ein
Tragkraftspritzenfahrzeug „TSFT “ durch Amtsbrandmeister Otto Nöh
überreicht.
Am Sonntag, den 29.Oktober1967 wurde die Dorfbevölkerung kurz nach 10.00
Uhr durch Sirenenalarm aufgeschreckt.
Das gesamte Anwesen des Hofes Reppel stand in Flammen.
Die Löschzüge Deuz, Nenkersdorf und Grissenbach waren wenige Minuten
später am Einsatzort.
Durch den beispiellosen Einsatz aller Kameraden unter der Einsatzleitung
von Amtsbrandmeister Otto Nöh konnten Mensch und Tier sowie alle
Habseligkeiten gerettet werden. Das landwirtschaftliche Anwesen brannte
jedoch bis auf die Grundmauern nieder.
Am 15.Juni1968 wurde der Löschzug Grissenbach, neben anderen Einheiten,
zum Katstropheneinsatz Eichener Walzwerk beordert.
Fast sämtliche motorisierten Feuerwehren des Kreises Siegen waren im
Einsatz.
Weitere Brandeinsätze im Jahre 1968 waren ein Flächenbrand beim
Wochenendhaus Kühn, sowie ein Brand auf der ehemaligen Müllkippe
Grissenbach.
1969 stellte Obernrandmeister Gerhard Schöler bei der heutigen Stadt
Netphen einen Antrag für ein neues Feuerwehrgerätehaus.
Als Standort hatte er einen Platz „In der Grissenbach“
vorgesehen.
Diesem Antrag wurde durch Rat und Verwaltung im Frühjahr 1970
zugestimmt.
Im August des gleichen Jahres konnte schon mit den
Ausschachtungsarbeiten begonnen werden. Zum Jahresende konnte man schon
den Rohbau begutachten.
Am 30.April1971 wurde dann dem Löschzug Grissenbach das fertiggestellte
Feuerwehrgerätehaus feierlich übergeben.
Die Schlüsselübergabe erfolgte durch Architekt Stettner an
Gemeindebrandmeister Otto Nöh und Löschzugführer OBM Gerhard Schöler.
Gleichzeitig überreichte die Gemeinde Netphen, zur Vollständigkeit der
technischen Ausrüstung, zwei Auer-Pressluftatmer.
Die Einweihungsfeier wurde vom Spielmannszug Deuz, dem Musikzug der
Freiwilligen Feuerwehr Netphen und dem MGV „Freude Grissenbach“
musikalisch umrahmt.
Bürgermeister Zimmermann stellt in seinen Grußworten dann noch ein neues
LF-8 in Aussicht, welches auch schon im Haushaltsplan integriert sei.
In den Tageszeitungen war folgender Text zu lesen:
„Neues Feuerwehrgerätehaus, ein Schmuckstück für den Ortsmittelpunkt“
Am 15.Januar1972 konnte als weiterer Höhepunkt dem Löschzug Grissenbach
das versprochene LF-8 übergeben werden. Die Übergabe erfolgte durch
Gemeindedirektor Ermert und den stv. Bürgermeister Neumann (Zitat von
Ernst Neumann: „Grissenbach ist nunmehr eine der am besten ausgerüstete
Wehren im Netpherland!“)
Her Roth, von der Firma Opel Hoppmann erklärte anschließend den
anwesenden Besuchern und Feuerwehrkameraden die technischen Daten und
Details des neuen Einsatzfahrzeuges.
Löschzugführer Gerhard Schöler dankte am Schluss allen, besonders Rat
und Verwaltung, die dazu beigetragen hatten, dieses neue Löschfahrzeug
im Löschzug Grissenbach übernehmen zu dürfen.
Am 28.April1975 konnte man dann ein weiteres Fahrzeug in Empfang nehmen.
Das bis dahin in Deuz stationierte Ölwehrfahrzeug wurde durch Beschluss
der Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit Gemeindebrandmeister Otto
Nöh dem Löschzug Grissenbach übergeben.
Ab diesem Zeitpunkt wurde von den Kameraden viele Einsätze gefahren, ob
auf Straßen, Gewässer, in Gebäuden oder an Fahrzeugen.
Im Dezember1975 wurde OBM Gerhard Schöler das Deutsche Feuerwehrkreuz
( 2. Stufe ) für besondere Verdienste im Feuerwehrwesen verliehen.
Am 01.August 1978 verstarb plötzlich unser Kamerad und stv.
Löschzugführer Brandmeister Norbert Weber.
Er wurde am 04.August von seinen Kameraden zur letzten Ruhe gebettet.
Norbert Weber starb kurz vor seinem 40-jährigen Dienstjubiläum.
Gemeindebrandmeister Otto Nöh und Löschzugführer OBM Gerhard Schöler
dankten für sein fast 40-jähriges aktives Wirken und legten einen Kranz
am offenen Grab nieder.
Am 16.und 17.September1978 feierte man das 40-jährige Jubiläum des
Löschzugs Grissenbach.
Am Samstag, den 16.September wurde eine gemeinsame Übung mit den
Nachbarlöschzügen Deuz und Nenkersdorf durchgeführt.
Abends feierte man im Bürgerhaus bei Tanz und Unterhaltung.
Anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums wurde unser Kamerad Paul
Schäfer für 40-jährige Treue mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold
ausgezeichnet.
Zum neuen stv. Löschzugführer wurde Kamerad UBM Berthold Heitze ernannt.
Am Sonntag, den 17.September fand eine Fahrzeug-und Geräteschau statt,
woran sich fast alle Einheiten der Feuerwehr Netphen beteiligten.
Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums wurde eine Frauengruppe
zusammengestellt, die ursprünglich nur für einige Sondereinlagen sorgen
sollte.
Da dies jedoch den Frauen sehr zusagte, beschloss man sich doch alle
vierzehn Tage zu treffen und den praktischen sowie den theoretischen
Dienst zu vertiefen.
So wurde aus einer, man kann sagen Jux Idee, eine Frauengruppe die
seinesgleichen sucht.
In der Siegener Zeitung vom 11.August1987 war zu lesen:
„Frauenfeuerwehr macht den Männern Konkurrenz,
Löschzug Grissenbach hat die einzige Frauengruppe im Kreis Siegen.“
Im Jahr 1979 besuchte Unterbrandmeister Günter Stein einen
Brandmeisterlehrgang (F III) an der Landesfeuerwehrschule in Münster und
legte diesen mit Erfolg ab.
1980 wurde mit dem schon länger geplanten Anbau eines Schulungsraumes
begonnen. Dieser Anbau war mit 60.000 DM veranschlagt, den Wehrmännern
standen jedoch nur 22.000 DM seitens der Gemeinde Netphen zur Verfügung.
Die verbleibenden 38.000 DM wurden von den Kameraden in Eigenleistung
erbracht. Über 100 Kubikmeter Felsgestein mussten zunächst ausgebracht
werden, dazu stellte ein Grissenbacher Unternehmer seine Baumaschinen
kostenlos zur Verfügung. Trotz dieser Maschinen mussten Sprengungen im
Felsgestein vorgenommen werden.
Diese Sprengungen wurden von einem erfahrenen Sprengmeister
durchgeführt. Erst nach diesen zeitintensiven Tätigkeiten konnte mit den
Maurerarbeiten begonnen werden.
Die Ausschachtungsarbeiten begannen am 08.März und bereits am
30.April1980
konnte man schon das Richtfest feiern.
Nur wenige Tage nach dem Richtfest wurde die ganze Arbeit durch den
plötzlichen Tod des Kameraden OFM Friedrich Knipp überschattet.
Kamerad Knipp hatte bis zur letzten Minute tatkräftig und einsatzfreudig
mitgewirkt.
Am 08.Mai1980 trugen ihn seine Kameraden zu Grabe.
Gemeindebrandmeister Otto Nöh und Löschzugführer OBM Gerhard Schöler
dankten für seine langjährige aktive Tätigkeit und vorbildliche
Kameradschaft im Dienst der Feuerwehr und legten als letzten Gruß einen
Kranz am offenen Grab nieder.
Am 12.Juli1980 konnte die Einweihung des neuen Schulungsraumes gefeiert
werden.
Löschzugführer Gerhard Schöler dankte allen, die zum Gelingen des neuen
Raumes beigetragen hatten, besonders Rat und Verwaltung der Gemeinde
Netphen. Auch Gemeindedirektor Dr. Jartwig hob in seiner Ansprache
hervor das Grissenbach für Rat und Verwaltung ein angenehmer Ortsteil
sei.
Neben dem vor einigen Jahren in ebenfalls großem Idealismus geschaffenen
Dorfgemeinschaftshaus sei nun der Erweiterungsbau des bisherigen
Feuerwehrgerätehauses ein weiterer Modellfall.
In den Tageszeitungen war zu lesen:
„ Gute Stube der Wehrleute in Grissenbach eingeweiht, in nur vier
Monaten war der neue Schulungsraum fertig.“
Am 24.Februar1981 ertönten gegen 13.00 Uhr die Sirenen und riefen die
Männer und Frauen der Wehr zum Dachstuhlbrand Martha Nies.
In der Siegtalstraße 121 stand der Dachstuhl des Hauses in hellen
Flammen.
Die Wehren Deuz und Grissenbach waren wenige Minuten später am
Einsatzort.
Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandmeister Otto Nöh konnte ein
weiteres Übergreifen des Feuers auf die Wohnetagen verhindert werden.
Hier waren die Frauen der Wehr zum ersten mal im Ernstfall gefordert.
Trotz der klirrenden Kälte an diesem Februartag standen die Männer und
Frauen ihren „Mann“.
Ein größerer Wasserschaden konnte durch gezieltes Vorgehen verhindert
werden.
Im Januar 1982 musste unser Kamerad und Mitbegründer UBM Paul Schäfer
durch erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst ausscheiden.
Im September 1982 wurden anlässlich der Jahresabschlussübung die
Kameraden:
OFM Gerhard Brucksch
UBM Berthold Heitze
OFM Hubert Schneider
OBM Gerhard Schöler
OFM Ewald Steuber
Von Gemeindedirektor Dr. Jartwig für 25-jährige Mitgliedschaft in der
Freiwilligen Feuerwehr Netphen – Löschzug Grissenbach mit dem
Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.
Im Dezember 1982 besuchte UBM Erhard Stein den Brandmeisterlehrgang
(F III) an der Landesfeuerwehrschule in Münster und legte diesen mit
Erfolg ab.
Auf der Jahresabschlussübung im September 1983 wurde Oberfeuerwehrmann
Dieter Schilk durch Gemeindebrandmeister Otto Nöh zum Unterbrandmeister
ernannt.
Da das alte Ölwehrfahrzeug den technischen Anforderungen nicht mehr
entsprach, wurde dem Löschzug Grissenbach am 08.Dezember1984 ein neuer
„Gerätewagen-Öl“ durch Gemeindedirektor Dr. Jartwig übergeben.
Die Grissenbacher Wehr konnte ab diesen Tagen eines der modernsten
Feuerwehrfahrzeuge des Kreises Siegen-Wittgenstein ihr Eigen nennen.
Das mit Teleskopmast, Minisauger, Leckdichtkissen, Hebekissen und
weiteren technischen Geräten ausgerüstete Fahrzeug stellte an die Männer
und Frauen der Wehr erneute Anforderungen.
Bedingt durch die gestiegene Anzahl von Einsätzen die das neue Fahrzeug
mit sich brachte, musste eine neue Lösung für die Alarmierung gefunden
werden.
Daraufhin wurden vier Funkmeldeempfänger von der Gemeinde Netphen
bewilligt und der Wehr 1986 übergeben.
Im Jahr 1988 kann die Frauengruppe auf ihr 10-jähriges Bestehen zurück
blicken. Aus diesem Anlass wurde im Sommer 1987 eine Reportage im WDR
gesendet, sowie ein Bericht in der Siegener Zeitung veröffentlicht.
Am 12.Februar1988 konnte Löschzugführer OBM Gerhard Schöler auf seine
25-jährige Löschzugführertätigkeit zurück blicken.
Die Kameraden dankten ihm mit einem Geschenk und überreichten seiner
Gattin ein Blumengebinde.
Vom 03.Juni bis zum 05.Juni1988 feierte der Löschzug Grissenbach sein
50-jähriges Jubiläum.
Festkommers, Großübung, Fahrzeug-und Geräteschau sowie eine große
Tombola waren einige Höhepunkte des Jubiläums.
Am 20.November 1988 erhielten wir die traurige Nachricht vom plötzlichen
Tod unseres aktiven Kameraden OFM Gerhard Brucksch. Er war seit 1957
aktiver Feuerwehrmann.
Am 22.November 1988 trugen ihn seine Kameraden zu Grabe und legten als
letzten Gruß am offenen Grab einen Kranz nieder.
Am 24.Dezember1988 konnte unser langjähriger Löschzugführer,
Oberbrandmeister Gerhard Schöler, seinen 60. Geburtstag feiern.
Als Dienstältester Löschzugführer der Gemeinde Netphen ( 26 Jahre
Löschzugführer ) wurde er auf der Jahreshauptversammlung am
07.Januar1989 von Gemeindebrandmeister Horst Kühn sowie von Rat
und Verwaltung aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Als Nachfolger wurde Brandmeister Günter Stein zum neuen Löschzugführer
und gleichzeitig zum Oberbrandmeister ernannt.
Auf der Jahresabschlussübung im September 1989 wurden folgende Kameraden
befördert:
OFM Burkhard Schöler zum UBM
OFM Eberhard Neef zum UBM
FM Peter
Eling zum OFM
FM Carsten Schäler zum OFM
FM Volker Schöler zum OFM
Im Juni1991 absolvierte der Kamerad Unterbrandmeister Burkhard Schöler
am Institut der Feuerwehr NRW (IDF NRW) in Münster einen F III Lehrgang
und legte die Brandmeisterprüfung mit Erfolg ab.
Auf der Jahresabschlussübung im September 1991 wurde dem Kamerad
Brandmeister Erhard Stein für 25-jährige aktive Tätigkeit im Löschzug
Grissenbach durch die Verwaltung der Gemeinde Netphen das
Feuerwehrehrenzeichen in Silber verliehen, gleichzeitig wurde er zum
Oberbrandmeister ernannt.
Unterbrandmeister Burkhard Schöler wurde zum Brandmeister ernannt.
Das Jahr 1992 stand mal wieder im Zeichen der Eigenleistung.
Unser Feuerwehrgerätehaus musste durch Eigenleistung um einige Meter
verlängert werden, gleichzeitig wurde das bisherige Flachdach, welches
einer Tropfsteinhöhle glich durch ein Satteldach ersetzt.
Allen Kameraden, besonders unser Ehrenlöschzugführer Gerhard Schöler als
Bauleiter, wurde bei der Einweihung für ihren vorbildlichen Einsatz und
den vielen freiwillig geleisteten Stunden gedankt.
Bei der Jahresabschlussübung im September 1992 wurde dem Kameraden
Unterbrandmeister und stv. Löschzugführer Berthold Heitze für 35-jährige
aktive Tätigkeit im Löschzug Grissenbach durch die Verwaltung der
Gemeinde Netphen das Feuerwehrehrenzeichen in Gold verliehen.
Oberbrandmeister Günter Stein erhielt für 25-jährige aktive Tätigkeit im
Löschzug Grissenbach das Feuerwehrehrenzeichen in Silber.
Zudem wurden folgende Kameraden befördert:
FM Frank Brucksch zum OFM
FM Thorsten Görg zum OFM
FM Dirk Kraft
zum OFM
Am 03.Januar1993 ertönten gegen 18.00 Uhr die Sirenen und riefen die
Männer und Frauen der Wehr zum Wohnhausbrand in die Luisenstraße 6.
Das Wohnhaus der Familie, 1986 erbaut, stand in hellen Flammen.
Die Feuerwehren aus Grissenbach, Deuz und Netphen waren wenige Minuten
nach der Alarmierung an der Einsatzstelle.
Unter der Einsatzleitung von Hauptbrandmeister Hans Steuber konnte das
Feuer unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen auf die
Nachbarhäuser sowie auf einen naheliegenden Gastank verhindert werden.
Jedoch waren sämtliche Räume im Untergeschoß ausgebrannt und alle
anderen Räume im Haus verrußt.
Durch die hohen minus Temperaturen wurden die Löscharbeiten erheblich
beeinträchtigt.
Ein größerer Wasserschaden konnte durch gezieltes Vorgehen verhindert
werden.
In den folgenden Tagen lief eine unerwartet große Hilfsaktion im Ort
Grissenbach an, um der Obdachlos gewordenen Familie dies schreckliche
Ereignis zu erleichtern.
Am 22.April1993 trat der stv. Löschzugführer UBM Berthold Heitze aus
gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück, als sein Nachfolger
wurde OBM Erhard Stein zum neuen stv. Löschzugführer ernannt.
Im Zuge des Maifestes am 01.Mai1993 wurde unsere Jugendfeuerwehr
gegründet.
Als Jugendfeuerwehrwart stellte sich Kamerad OFM Peter Eling zur
Verfügung.
Seine Stellvertreter waren OBM Erhard Stein, OFM Dirk Kraft und UBM
Eberhard Neef.
Am 21.September1993 erhielt der Löschzug Grissenbach ein „Neues“
gebrauchtes LF 8,Baujahr 1989, vom Löschzug Hainchen.
Auf der Jahresabschlussübung Ende September 1993 wurden folgende
Kameraden befördert:
OFM Peter Eling zum UBM
OFM UWE Kraft zum UBM
Im Februar 1994 wurde der in Grissenbach stationierte Gerätewagen-ÖL zum
Gerätewagen-Gefahrgut umgerüstet.
Bedingt durch die Umrüstung und der neuen Aufgaben nahmen die Kameraden
der Wehr an einem „Gefährliche Stoffe und Güter“ (GSG-1) Lehrgang teil.
Im Februar 1995 wurde dem Löschzug Grissenbach eine neue TS8/8, Fabrikat
Rosenbauer, von der Gemeinde Netphen übergeben.
Nach 20-jähriger Unterbrechung führte der Löschzug Grissenbach, vom
15.6-17.6.1995 wieder eine 3-tägige Planwagenfahrt im Sauerland durch.
Start und Ziel waren das Schloß Gevelinghausen. Treckführer war der
Kamerad Peter Eling.
Mit drei Planwagen, sechs Westfälischen Kaltblütern und toller Stimmung
erlebten wir drei schöne Tage, welche auch verfilmt wurden.
Vom 14.-17.September1995 feierte der MGV „Freude“ Grissenbach sein
75-jähriges Bestehen.
Der Löschzug Grissenbach übernahm die Verkehrsregelung und die
Brandwache an allen Tagen.
Am 23.September 1995 führte der Löschzug Grissenbach dann seine
alljährliche Schlussübung durch.
Als Premiere diente diesmal das GWG.
Die angenommene Lage : ein Gefahrgutunfall eines LKW mit dem Verlust von
zwei Fässern aus denen eine klare Flüssigkeit mit Chloroform ähnlichen
Gerucheiden
Austritt. Da diese Übung relativ umfangreich aufgezogen werden musste,
hatte man den Löschzug Deuz zur Unterstützung angefordert.
Alle Aufgaben wurden durch die beiden Einheiten zur vollen
Zufriedenheit des Gemeindebrandmeister Horst Kühn bewältigt, welches er
auch noch einmal bei der anschließenden Feier im Bürgerhaus Grissenbach
betonte.
Im Frühjahr 1996 nahm unser Kamerad Jochen Schöler an einem Truppmann
Lehrgang in Herzhausen teil und legte diesen mit Erfolg ab.
Im April 1996 konnte dann, mit Unterstützung fast aller Kameraden,
unserem Feuerwehrgerätehaus endlich ein neuer Anstrich verpasst werden.
Das jährliche Maibaumfest wurde wieder am 30.04. und 01.05. beim
Feuerwehrgerätehaus gefeiert.
Am 14.Mai 1996 konnte der Löschzug Grissenbach dann eine
Brauereibesichtigung bei der Erzquell Brauerei durchführen, welche bei
den Besuchern auch sehr gut ankam.
Eine Angriffsübung mit den Nachbarwehren Deuz und Nenkersdorf
führte uns am 17.Juni 1996 nach Nenkersdorf auf den Sonnenhof, wo die
Aufgaben auf Feuerbekämpfung, Menschen- und Tierrettung und auslaufende
giftige Stoffe
aufzufangen lagen.
Am 17.und 18.August 1996 fand mal wieder ein Dorffest in Grissenbach
statt, an welchem sich der Löschzug Grissenbach zusammen mit dem MGV und
dem DKS beteiligte.
An dem am 24.August 1996 in Schameder durchgeführten Leistungsnachweis
beteiligte sich der Löschzug, wie in den Vorjahren auch, wieder mit
einer Gruppe und legte ihn mit Erfolg ab.
Auf der Schlussübung am 21.September 1996, welche am Haus Hermann
Kämpfer zusammen mit der Frauengruppe durchgeführt wurde, bekam unser
Kamerad Dieter Schilk für 25jährige aktive Tätigkeit im Löschzug
Grissenbach das Feuerwehrehrenzeichen in Silber durch einen Vertreter
der Gemeinde Netphen im Bürgerhaus Grissenbach überreicht.
Eine Neuerung erfuhr auch unsere Neujahrswanderung am 28.Dezember 1996,
denn sie führte uns nicht in eine Gastwirtschaft wie sonst die Jahre
sondern es wurde eine Grenzwanderung um Grissenbach mit Glühweinstand
und sonstige Getränken durchgeführt.
Da an der Wanderung auch einige Kinder teilnahmen, wurde der Abend mit
diesen und einigen Frauen bei gegrillten Fleisch, Bratwürstchen und
Genügend Getränken im Feuerwehrgerätehaus beschlossen.
Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1997 wurde unter anderem
beschlossen, das 60-jährige Jubiläum des Löschzug Grissenbach, welches
1998 ansteht, an zwei Tagen im Juni 1998 zu feiern. Zu diesem Anlass
wurden folgende Kameraden in einen Festausschuss berufen:
Heinz Ahlers, Peter Eling, Thorsten Görg, Berthold Heitze, Dirk Kraft,
Burkhard und Volker Schöler, Erhard und Günter Stein.
Erster Höhepunkt im Jahr 1997 war das Maifest welches wir wieder am
30.04. und am 01.05. mit der Dorfbevölkerung beim Feuerwehrgerätehaus
feierten.
Am Samstag den 14.Juni 1997 führte uns ein Tagesausflug nach Legden ins
Dorf Münsterland. Nach Mittagessen, ein deftiger Eintopf, und
anschließender Planwagenfahrt war der Nachmittag zur freien Verfügung
bevor der Abend mit einem Schlemmerbuffet eröffnet wurde. Die
anschließenden Stunden gehörten dann den Anhängern heißer Discoklängen
und Tanzbeinschwingern bevor es dann kurz nach Mitternacht wieder
Richtung Heimat ging.
Nach längerer Zeit wurde am Sonntag den 22.Juni 1997 wieder morgens um
08.00 Uhr eine Angriffsübung vorgenommen und im Anschluss daran fand
dann unser Sommerfest samt Familien statt.
Am 24.Juni fand eine Gemeindeübung bei der Firma Waggon Union in
Dreis-Tiefenbach statt, an der wir mit beiden Fahrzeugen beteiligt
waren.
Der Leistungsnachweis 1997 fand für uns am 28.Juni statt, Austragungsort
war die Siegerlandkaserne in Burbach. Als Gruppenführer fungierte
erstmals der Kamerad UBM Peter Eling. Aufgrund des besonderen Ehrgeizes
aller Kameraden und der günstigen Auslosung der einzelnen
Mannschaftsteile konnten zum ersten Mal alle Aufgaben mit null Fehlern
bewältigt werden. Auf der anschließenden Feier ließ es sich unser
Gruppenführer nicht nehmen, den gelungenen Einstand mit genügend
Freibier zu würdigen.
Die Jahresabschlussübung fand am Samstag den 21.September statt,
abgenommen wurde sie in diesem Jahr vom stv. Gemeindebrandmeister Jürgen
Schroer. Auf der anschließenden Feier im Bürgerhaus Grissenbach
bescheinigte uns der stv. Gemeindebrandmeister eine gut ausgearbeitete
und durchgeführte Übung. Im Zuge dieser Feier wurden dann noch folgende
Kameraden befördert:
Oberbrandmeister Erhard Stein zum Hauptbrandmeister
Brandmeister Burkhard Schöler zum Oberbrandmeister
Oberfeuerwehrmann Dirk Kraft zum Unterbrandmeister
Feuerwehrmann Jürgen Wirobal zum Oberfeuerwehrmann
Für ihre 40.jährige Mitgliedschaft im Löschzug Grissenbach wurden die
Kameraden OBM Gerhard Schöler a.D., UBM Berthold Heitze und OFM Hubert
Schneider a.D. durch unseren Löschzugführer Günter Stein geehrt.
Besonders erwähnenswert ist sicher die Übernahme von Bastian Brenner,
der als erster Kamerad aus unserer Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst
übernommen werden konnte. An dem Truppmann Lehrgang Ende November 1997
in Dreis-Tiefenbach konnte er bereits erfolgreich teilnehmen.
Das Maifest mit dem Aufstellen des Maibaumes am 30.April und die
anschließenden Feier am 01.Mai beim Feuerwehrgerätehaus bildeten den
Auftakt für das Jahr 1998.
Als Höhepunkt konnte am 06.Juni und 07.Juni 1998 das 60-jährige Jubiläum
unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rüdiger Bartsch in
Zusammenhang mit dem 20-jährigen Bestehen unserer Frauenfeuerwehr und
5-jährigen Bestehen unserer Jugendfeuerwehr im Bürgerhaus Grissenbach
gefeiert werden. Die Festtage wurden am Samstag den 06.Juni mit einer
Großübung der Löschzüge Deuz, Nenkersdorf, und Grissenbach sowie unter
Mitwirkung des DRK Deuz eröffnet.
Nach anschließender Manöverkritik und einem kleinen Umtrunk, aller an
der Übung beteiligten Kräfte, fand am Abend nach der Totenehrung der
Festkommerz statt. Unter der Leitung von unserem Kameraden Erhard Stein
sowie der musikalischen Begleitung von Reinhard Wirobal und des MGV
„ Freude Grissenbach“ konnte der Löschzug Grissenbach die vielen
Grußworte und Glückwünsche entgegennehmen. Besonders zu erwähnen ist die
Ehrung unseres Kameraden UBM Paul Schäfer für seine 60-jährige
Mitgliedschaft im Löschzug, den er 1938 als einer der Gründungsväter mit
ins Leben rief.
Am Sonntag den 07.Mai fand eine Fahrzeug und Geräteschau sowie nach dem
Mittagessen eine Kinderbelustigung statt. Nach Kaffee und Kuchen wurden
die Festtage dann mit einem gemütlichen Beisammensein in den späten
Abendstunden beendet. Für die gute Mitarbeit beim Auf- und Abbau sowie
die gute Unterstützung durch den MGV und DKS sei hiermit an dieser
Stelle nochmals herzlich allen Beteiligten gedankt.
Der Leistungsnachweis wurde am 05.September 1998 in Müsen ausgerichtet.
Unser Löschzug nahm wieder mit Erfolg daran teil. Erstmalig mussten
zusätzlich praktische Erste Hilfemaßnahmen durchgeführt werden.
Am Samstag den 26.September fand dann die jährliche Herbstübung statt.
Abgenommen wurde sie diesmal durch den stv. Gemeindebrandmeister
Karl-Heinz Born. Auf der anschließenden Feier im Bürgerhaus Grissenbach
wurde dann unser langjähriger Kamerad UBM Berthold Heitze aus dem
aktiven Dienst verabschiedet und für seine langjährige Tätigkeit geehrt.
Folgende Kameradenwurden befördert:
UBM Peter Eling bekam für seine langjährige Tätigkeit seinen 4
UBM-Balken
Oberfeuerwehrmann Volker Schöler zum Unterbrandmeister
Feuerwehrmann Jochen Schöler zum Oberfeuerwehrmann
OBM Burkhard Schöler wurde für 15-malige Teilnahme am Leistungsnachweis
ausgezeichnet
Die Jugendfeuerwehrkameraden Christian Bruno und Michael Veith aus der
Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen.
Ein Tagesausflug führte uns am 03.Oktober 1998 zur Berufsfeuerwehr nach
Bochum, zur seiner Zeit modernsten Feuerwache Europas. Nach Besichtigung
und anschließenden Mittagessen auf der Wache fand noch eine Besichtigung
des Bergbaumuseums statt, ehe wir dann wieder die Heimreise antraten.
Den Auftakt wie jedes Jahr bildete 1999 wieder das Aufstellen des
Maibaumes sowie die 01.Maifeier beim Feuerwehrgerätehaus.
Am 03.Mai fand eine großangelegte Übung mit dem Löschzug Deuz und dem
DRK Deuz bei der Firma Flender-Flux in Deuz statt.
Unsere Jugendfeuerwehr nahm am 22.05.1999 erfolgreich an den
Gemeindemeisterschaft der Jugendfeuerwehr Netphen in Netphen teil und
besuchte vom 16.Juni bis 20.Juni 1999 das Kreiszeltlager der
Jugendfeuerwehren in Alchen, wo sie den 2.Platz beim Fußballturnier
unter 12 Mannschaften belegten.
Den Erlös vom Maifest in Höhe von 1000.- DM überreichten am 12.August
die Kameraden Peter Eling und Erhard Stein bereits zum 3.Mal der
Lebenshilfe in Eschenbach.
Den Leistungsnachweis am 28.August 1999 in Niederndorf bewältigte unsere
Gruppe wieder mit Bravour und einem neuen Maschinisten: FM Friedhelm
Ruby.
Am 06.September erfolgte eine gemeinsame Übung mit den Löschzügen Deuz,
Dreis-Tiefenbach und Netphen beim alten Bahnhof in Deuz, die angenommene
Lage: ein Gefahrgutunfall an einem Kesselwagen.
An der Leistungsspange der Jugendfeuerwehren in Bad Laasphe, am
12.September 1999, nahmen Mike Schilk und Christoph Stein erfolgreich,
in einer gemeinsamen Gruppe aus den JF Grissenbach, Deuz und
Nenkersdorf, teil
Auf die Durchführung von Schul-und Angriffsübung wurde anlässlich der
Jahresabschlussübung am 25.September wurde diesmal verzichtet, da am
09.September 1999 aufgrund der Verabschiedung von Gemeindedirektor Ulf
Stötzel eine Gemeindeübung in Netphen stattfinden sollte.
Bei der abendlichen Kameradschaftsfeier im Bürgerhaus Grissenbach wurden
folgende Kameraden für mehrmalige Teilnahme am Leistungsnachweis geehrt:
Für 15malige Teilnahme Peter Eling
Für 10malige Teilnahme Volker Schöler
Für 05malige Teilnahme Jochen Schöler
Für 05malige Teilnahme Jürgen Wirobal
Vom 30Novemer bis zum 14.Dezember 1999 besuchte unser Kamerad UBM Peter
Eling am Institut der Feuerwehr NRW einen F-III Lehrgang und legte
diesen mit Erfolg ab.
Den Auftakt 2000 machte diesmal unsere Jahreshauptversammlung am
22.Januar 2000 im Bürgerhaus Grissenbach.
In Anwesenheit aller aktiven, passiven, 3 Alterskameraden und der
Jugendfeuerwehr wurde die Dienstbesprechung um 17.30 Uhr durch unseren
Löschzugführer HBM Günter Stein eröffnet. Nach Begrüßung aller
Anwesenden, besonders der 3 Alterskameraden sowie dem Stadtbrandmeister
Horst Kühn, wurde den Kameraden für den im abgelaufenen Jahr geleisteten
Einsatz gedankt. Der anschließende Jahresbericht fand die Zustimmung
aller Kameraden, dem Kassierer wurde nach Rücksprache und Bericht der
Kassenprüfern Entlastung erteilt und für die einwandfreie Kassenführung
gedankt.
Unter Punkt 4 der Tagesordnung erklärten Löschzugführer HBM Günter Stein
nach 11-jähriger Tätigkeit als Löschzugführer und sein Stellvertreter
HBM Erhard Stein nach vorheriger Rücksprache mit dem Stadtbrandmeister
ihren Rücktritt. Stadtbrandmeister Kühn fand anschließend lobende Worte
für die beiden und dankte Ihnen für die geleistete Arbeit.
Anschließend überreichte er den beiden Kameraden Jochen Schöler und
Jürgen Wirobal die Urkunden zu ihrem in 1999 bestandenen Truppführer
Lehrgang. Beim daran anschließenden Anhörungsverfahren wurden OBM
Burkhard Schöler als Löschgruppenführer und UBM Peter Eling als stv.
Löschgruppenführer ohne Gegenkandidaten vorgeschlagen Da
keine Einwände seitens der anwesenden Kameraden erfolgte, wurden beide
Kameraden durch den Stadtbrandmeister in ihre Ämter eingeführt und
bekamen ihre neuen Tätigkeitsabzeichen überreicht, gleichzeitig wurde
der Kamerad UBM Peter Eling zum Brandmeister ernannt. Anschließend
übernahm der neue Löschgruppenführer den weiteren Verlauf der
Versammlung. Aufgrund der Neuwahl zum Löschgruppenführer musste OBM
Burkhard Schöler seinen Posten als Kassierer abgeben, dieser wurde dann
einstimmig mit der Wahl unseres Kameraden Heinz Ahlers neu besetzt.
Zum ersten Mal fand die Maifeier nur noch mit dem Maibaumaufstellen am
30.April mit anschließender Feier beim Feuerwehrgerätehaus statt.
Der jährliche Leistungsnachweis wurde am 20.Mai in Erndtebrück wieder
erfolgreich bestanden.
Zu einer Großübung, anlässlich der Stadtwerdung der Großgemeinde
Netphen, bei der Deutschen Telekom in Dreis-Tiefenbach am 19.August 2000
wurde auch unsere Löschgruppe mit beiden Fahrzeugen gerufen.
Am 20.und 21.August wurde das 6. Grissenbacher Dorffest ausgerichtet.
Bei schönem Wetter und in Zusammenarbeit mit dem MGV und dem DKS waren
wir für das leibliche Wohl zuständig.
Das Stadtwerdungsfest am 16.September in Nenkersdorf unterstützte die
Löschgruppe mit Hilfe bei der Bewirtung.
Am 23.und 24. September führte uns ein 2-Tagesausflug nach Kassel. Nach
dem Zimmer beziehen stand der Nachmittag zur freien Verfügung ehe es am
Abend zum Ritteressen mit verschiedenen Menügängen und reichlich Met
ging. Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Tag, konnte das gute
Wetter bei einer Schiffsfahrt auf der Fulda mit reichlich Spaß genossen
werden.
Leider konnten unsere beiden Kameraden Peter Eling und Friedhelm Ruby
nicht an diesem Ausflug teilnehmen, weil beide Krankheitsbedingt im
Krankenhaus lagen.
Die jährliche Herbstübung fand am 30.September statt. Bei der
abendlichen Kameradschaftsfeier im Bürgerhaus Grissenbach, wurden die
gezeigten Leistungen durch den Stadtbrandmeister wieder sehr gelobt, nur
das Mitwirken unseres Löschgruppenführers aufgrund fehlender Kameraden
bei der Angriffsübung wurde bemängelt. Unser Kamerad Christian Bruno
bekam dann seine Urkunde für den Truppmann Lehrgang I den er als
Lehrgangsbester erfolgreich abgelegt hatte.
Auf der Jugendwartsitzung der Jugendfeuerwehr Netphen, am 13.Oktober
2000, wurde unser Jugendfeuerwehrwart Peter Eling einstimmig zum neuen
stv. Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt und vom Stadtbrandmeister ernannt.
Den Auftakt 2001 machte am 30.April wieder das Maibaum aufstellen mit
der anschließenden Feier beim Feuerwehrgerätehaus.
Der Leistungsnachweis 2001 führte uns am 25.August nach Bad
Berleburg-Arfeld. Alle Übungsteile wurden wieder hervorragend bewältigt
und man nahm sich im Anschluss noch die Zeit unseren Dorfpolizisten
Heinz Kolbe in seiner Villa Kunterbunt in Elsoff zu besuchen, bevor die
lange Heimreise begann.
Am 27.September fand eine Großübung des GSG-Zuges auf dem Gelände der
Firma Flender-Flux in Deuz statt. An der Übung waren die Löschzüge Deuz,
Dreis-Tiefenbach, Grissenbach und Netphen sowie das DRK Deuz beteiligt.
Die Herbstübung 2001 fand am 29.September unter reger Beteiligung der
Dorfbevölkerung statt. Stadtbrandmeister Horst Kühn zeigte sich bei der
abendlichen Kameradschaftsfeier im Bürgerhaus Grissenbach sehr zufrieden
über die gezeigten Leistungen.
Folgende Kameraden wurden befördert und ausgezeichnet:
Oberfeuerwehrmann Frank Brucksch zum Unterbrandmeister
Oberfeuerwehrmann Thorsten Görg zum Unterbrandmeister
Oberfeuerwehrmann Jochen Schöler zum Unterbrandmeister
Oberfeuerwehrmann Jürgen Wirobal zum Unterbrandmeister
Das goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährige aktive Tätigkeit in der
Feuerwehr bekam unser Kamerad HBM Erhard Stein von einem Vertreter der
Stadt Netphen überreicht.
Kamerad Christian Bruno bekam die Urkunden für seinen erfolgreich
bestandenen Truppmann Lehrgang II und Sprechfunkerlehrgang, die er
jeweils als Lehrgangsbester bestanden hatte. Aus der Jugendfeuerwehr
konnten die Kameraden Christian Kühn und Christoph Stein in den aktiven
Dienst übernommen werden.
Das Jahr 2002 begann mit einer Vielzahl an Einsätzen, Schneeschmelze und
Dauerregen führten im März zu Überschwemmungen im ganzen Stadtgebiet, wo
auch unsere Fahrzeuge in den Einsatz mussten um Keller auszupumpen.
Bei gutem Wetter erfolgte am 30.April das maibaumaufstellen, diesmal mit
musikalischer Unterstützung durch den MGV.
Am Leistungsnachweis in Hainchen/Irmgarteichen, am 15.Juni, nahm unsere
Gruppe wieder mit Erfolg teil.
Das Sägewerk Wagener in Walpersdorf diente als Brandobjekt für eine
Übung am 30.August den Löschzügen Deuz, Grissenbach und Nenkersdorf.
Die Herbstübung am 28.September 2002 wurde diesmal vom stv.
Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Born abgenommen. Bei der anschließenden
Kameradschaftsfeier im Bürgerhaus Grissenbach zeigte sich Karl-Heinz
Born sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen.
Folgende Kameraden wurden befördert und geehrt:
Oberbrandmeister Burkhard Schöler zum Hauptbrandmeister
Brandmeister Peter Eling zum Oberbrandmeister
Feuerwehrmann Christian Bruno zum Oberfeuerwehrmann
Tilo Büdenbender zum Feuerwehrmann
Christoph Stein zum Feuerwehrmann
Der Kamerad HBM Günter Stein wurde für 35-jährige aktive Tätigkeit mit
dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold und der Kamerad UBM Uwe Kraft
für 25-jährige Tätigkeit mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber von der
Stadt Netphen geehrt.
Am 29.November 2002 nahm die Löschgruppe Grissenbach an der
Verabschiedung des Stadtbrandinspektor Horst Kühn, aufgrund des
Erreichen der Altersgrenze und Geburtstages von 60 Jahren in der
Georg-Heimann-Halle in Netphen teil.
Bei gutem Wetter erfolgte am 30.April 2003 das Maibaumaufstellen und
anschließender Feier beim Feuerwehrgerätehaus mit sehr guter Beteiligung
aus dem Ort.
Am 10.Mai fand zu Ehren des im vergangenen Jahres aus dem aktiven Dienst
ausgeschiedenen Stadtbrandinspektor Horst Kühn eine Großübung aller
Löschzüge-und Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Netphen sowie DRK, MHD
und THW auf dem Gelände des Freizeitparkes Netphen statt.
Die 3.Stadtmeisterschaft der Jugendfeuerwehr Netphen wurde anlässlich
des 10-jährigen Jubiläums unserer Jugendfeuerwehr auf dem Bolzplatz „In
der Grissenbach“ durchgeführt. Nach Auswertung der Wettkämpfe stand die
JF Eschenbach I als Sieger fest, gefolgt durch einen sehr guten 2.Platz
der JF Grissenbach und 3.wurde die JF Netphen I. Den Abschluss der
Stadtmeisterschaft bildete die Gemeinschaftsübung aller 10
Jugendfeuerwehren der Stadt Netphen nach ihrem verdienten Imbiss im
Elmertsgarten.
Nach langer Zeit entschloss man sich mal wieder eine Planwagenfahrt
durchzuführen. Diese fand in der Zeit vom 29.bis zum 31.Mai 2003 in der
Nähe von Fort Fun im Sauerland statt. Start und Ziel war das Schloss
Gevelinghausen bei Bestwig. Mit der Vorbereitung und Durchführung der
Fahrt waren alle sehr zufrieden, zumal die Ereignisse alle auf einem
Film für Nachahmer festgehalten wurden.
Am Leistungsnachweis konnte dieses Jahr nicht mit einer Gruppe
teilgenommen werden. Die Kameraden Dirk Kraft und Jochen Schöler
unterstützten jedoch erfolgreich den Löschzug Deuz und der Kamerad
Jürgen Wirobal den Löschzug Netphen.
Die Herbstübung fand am 29.September 2003 statt. Zum ersten mal als
neuer Stadtbrandinspektor nahm Karl-Heinz Born die Übungen ab und war
voll des Lobes für die gezeigten Leistungen. Auf der abendlichen
Kameradschaftsfeier wurde unserem Kameraden UBM Eberhard Neef für
25-jährige aktive Tätigkeit in der Feuerwehr das Feuerwehrehrenzeichen
in Silber von der Stadt Netphen übereicht.
Den Auftakt 2004 machte mal wieder die Jahreshauptversammlung
am17.Januar 2004, galt es doch die Anhörung unserer Löschgruppenführung
durchzuführen. Die Dienstbesprechung wurde um 19.00 Uhr durch unseren
Löschgruppenführer HBM Burkhard Schöler eröffnet. Nach der Begrüßung
bedankte er sich sowie der anwesende Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Born
für den im vergangenen Jahr gezeigten Einsatz. Bei der Anhörung wurden
dann sowohl der Löschgruppenführer HBM Burkhard Schöler als auch sein
Stellvertreter OBM Peter Eling einstimmig für 6 Jahre wieder gewählt.
Das Maibaumaufstellen fand wie gewohnt am 30.April bei gutem Wetter und
guter Beteiligung der Bevölkerung statt.
Am 21.Mai besuchte eine Abordnung der Löschgruppe Grissenbach das
75-jährige Jubiläum der Löschgruppe Hainchen.
Beim 28.Leistungsnachweis der Feuerwehren in Hilchenbach, am 25.Juni,
nahm auch wieder eine Gruppe mit Erfolg teil.
Am Sonntag den 04.Juli 2004 wurde zum ersten mal der Autofreie Sonntag
für Radfahrer, Fußgänger usw. von der Siegquelle bis zur Siegmündung,
kurz
„Siegtal pur“ ausgerichtet, für diesen Event wurde auch unsere
Löschgruppe zur Verkehrsregelung eingeteilt.
Eine Tagesfahrt wurde am 04.September zusammen mit dem DKS durchgeführt,
die uns nach Unkel am Rhein führte, wo eine Schiffsfahrt auf dem
Programm stand und abends das Weinfest mit anschließendem Feuerwerk
besucht wurde.
Die alljährliche Herbstübung fand am 25.September statt. Wie in den
Vorjahren wurde als erstes der Ordnungsdienst und die Schulübungen
durchgeführt ehe es zur Alarmübung kam. Bei der abendlichen
Kameradschaftsfeier im Bürgerhaus Grissenbach wurde wieder nicht mit Lob
durch den Stadtbrandinspektor Born gespart.
Folgende Kameraden wurden Befördert und geehrt:
Feuerwehranwärter Karl-Heinz Hoffmann zum Feuerwehrmann
Feuerwehrmann Heinz Ahlers für 10 malige Teilnahme am Leistungsnachweis
mit Gold auf blauem Untergrund
Feuerwehrmann Karl-Heinz Hoffmann für erstmalige Teilnahme mit Bronze
Feuerwehrmann Christoph Stein für erstmalige Teilnahme mit Bronze
Aus der Jugendfeuerwehr wurde Oliver Gotthard in die aktive Wehr
übernommen.
Unser Löschgruppenführer HBM Burkhard Schöler wurde von der Stadt
Netphen für 25-jährige aktive Tätigkeit in der Feuerwehr mit dem
Feuerwehrehrenzeichen in Silber geehrt.
Auf der Jugendwartsitzung Ende November 2004 in Hainchen wurde unser
Jugendfeuerwehrwart und stv. Stadtjugendfeuerwehrwart Peter Eling zum
neuen Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt und vom Stadtbrandinspektor Born
mit Wirkung vom 01.Dezember 2004 in sein Amt eingeführt, neuer stv.
Stadtjugendfeuerwehrwart wurde Elmar Griepenkerl von der JF Deuz.
Wie gewohnt wurde am 30.April 2005 der Maibaum aufgestellt und die Feier
bei schönem Wetter und guter Beteiligung der Dorfbevölkerung beim
Feuerwehrgerätehaus ausgerichtet.
„Siegtal pur“ fand wieder am 03.Juli 2005 statt, an der die Löschgruppe
wieder zur Regelung des Autofreien Sonntag eingeteilt war.
Am 22.August führten die Löschzüge-und Gruppen Deuz, Dreis-Tiefenbach,
Grissenbach, Hainchen, Irmgarteichen und Netphen eine gemeinsame
Alarmübung auf dem Lahnhof durch. Den Verantwortlichen ging es vor allem
darum, wie schnell die Einsatzkräfte im Ernstfall den Lahnhof erreichen
würden.
Am 29. Leistungsnachweis am 2.September in Feudingen nahm auch wieder
eine Gruppe mit Erfolg teil.
Die Herbstübung 2005 fand am 24.September statt. Unter den Augen von
Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Born verliefen die Übungen sehr gut. Bei
der anschließenden Angriffsübung im Sterndellweg wurden wir von unserer
Nachbarwehr aus Nenkersdorf tatkräftig unterstützt. Zum ersten mal wurde
der Kameradschaftsabend im Anschluss an die Angriffsübung im
Feuerwehrgerätehaus abgehalten. Nach den lobenden Worten des
Stadtbrandinspektors Born, zeichnete er Den Kameraden OBM Peter Eling
als ersten Kameraden aus Grissenbach für 20-malige Teilnahme am
Leistungsnachweis mit Gold auf grünem Untergrund und den Kameraden OFM
Jürgen Wirobal für 10-malige Teilnahme mit Gold auf blauem Untergrund
aus. Im Anschluss daran wurde unser Kamerad OBM Peter Eling für
25-jährige aktive Tätigkeit in der Feuerwehr mit dem
Feuerwehrehrenzeichen in Silber von der stv. Bürgermeisterin der Stadt
Netphen Annette Scholl geehrt.
Am 05. und 6.November 2005 besuchten 15 Kameraden und Kameradinnen die
Berufsfeuerwehr Düsseldorf, Wache 3. Für alle Kameraden/innen wird diese
Fahrt wohl in positiver Erinnerung bleiben, vor allem unserem Kameraden
Heinz Ahlers der die Möglichkeit wahrnehmen durfte das Feuerlöschboot
Düsseldorf zu steuern.
Zu einem Umtrunk ins Feuerwehrgerätehaus hatten unsere beiden Chefs
anlässlich ihrer Jubiläen für den 17.Dezember eingeladen. Bei Getränken
und guten Essen verbrachte man dort einige gemütliche Stunden.
Das Maibaumaufstellen fand schon nach alter Tradition am 30.April 2006
bei gutem Wetter und sehr guter Beteiligung der Bevölkerung statt.
Am 15.Juni nahm die Löschgruppe am Deutschen Mühlentag, der in diesem
Jahr bei der alten Mühle in Nenkersdorf stattfand, aktiv mit der
Parkplatzeinweisung in Deuz teil
„Siegtal pur“ fand wieder am 20.August statt, an der die Löschgruppe
wieder zur Regelung des Autofreien Sonntag eingeteilt war.
Am 09.September wurde eine gemeinsame Fahrt mit dem DKS nach Linz am
Rhein durchgeführt. Nach der Ankunft in Linz fand eine 2-stündige
Schiffsfahrt statt. Danach wurde bei herrlichem Wetter das stattfindende
Weinfest besucht.
Beim Keilerfest am 10.September in Netphen wurde unser GWG durch 3
Kameraden der Bevölkerung näher gebracht.
Die Herbstübung 2006 fand am 30.September und die Kameradschaftsfeier
fand am 21.Oktober statt (wegen Belegung des Bürgerhauses am 30.09.).
Auf der Kameradschaftsfeier wurden nach den lobenden Worten durch den
Stadtbrandinspektor folgende Kameraden geehrt:
UBM Dieter Schilk wurde für 35-jährige aktive Tätigkeit mit dem
Feuerwehrehrenzeichen in Gold und FM Friedhelm Ruby für 25-jährige
aktive Tätigkeit in der Feuerwehr mit dem Feuerwehrehrenzeichen in
Silber von der stv. Bürgermeisterin Annette Scholl geehrt.
Carolin Ruby und Tobias Stein konnten aus der Jugendfeuerwehr in den
aktiven Dienst übernommen werden.
Den Auftakt im Jahr 2007 machte diesmal nicht das Maibaumaufstellen
sondern am 03.Januar ein Kaminbrand in Nenkersdorf, wo wir die Kameraden
aus Nenkersdorf tatkräftig unterstützten.
War der Kaminbrand am 03.Januar noch glimpflich ausgegangen, wurde es am
17.Januar ernst: Orkan Kyrill zog durchs Land und die Löschgruppe wurde
um 17.33 Uhr durch die Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert. Bäume
auf Straßen, über die Ufer getretene Bäche die zu Flüssen wurden, ganze
Wälder die abgeholzt wurden, abgeschnittene Feuerwehrkameraden und
vieles mehr hatte dieser Orkan zu bieten. Unser Einsatz begann um 17.33
Uhr und endete in der Nacht um 02.00 Uhr. Am 18.Januar ging bereits um
08.15 wieder die Sirene und das große Aufräumen fing für unsere
Löschgruppe am Kohlenmeiler in Walpersdorf Richtung Siegquelle an.
Im Laufe des Vormittags bekamen wir dann Unterstützung durch das THW.
Gegen 14.00 Uhr trafen wir dann auf die verlorenen Kameraden aus
Nenkersdorf, die am Vorabend nicht mehr zurück von der Siegquelle in
ihren Standort wegen umstürzende Bäume kamen, und ihren Dienst halt im
Wittgensteiner mit Feudingen zusammen taten. Einsatzende an diesem Tag
war um 16.30 Uhr.
Das Maibaumaufstellen fand wieder wie gewohnt am 30.April statt.
„Siegtal pur“ fand wieder am 01.Juli statt, an der die Löschgruppe
wieder zur Regelung des Autofreien Sonntag eingeteilt war.
Am 28.Juli wurde ein Familientag in der Grillhütte in Nenkersdorf
ausgerichtet.
Beim Leistungsnachweis am 24.August in Niederndorf nahmen die Kameraden
Christian Bruno, Karl-Heinz Hoffmann, Christoph Stein und Tobias Stein
erfolgreich mit dem Löschzug Deuz teil.
Auf dem Keilerfest am 09.September in Netphen, wurde das GWG durch 3
Kameraden der Bevölkerung vorgeführt.
Die Herbstübung 2007 fand am 29.September statt. Wie in den Vorjahren
wurde mit dem Ordnungsdienst begonnen, mit Schulübungen fortgesetzt um
anschließend zur Alarmübung zu kommen. Bei der Kameradschaftsfeier, die
aufgrund des vereinbarten Wechsels wieder im Feuerwehrgerätehaus
stattfand, dankte der stv. Stadtbrandinspektor Georg Dombaj der
Löschgruppe für die bei den Übungen gezeigten Leistungen.
Folgende Kameraden wurden befördert:
Oberbrandmeister Peter Eling zum Hauptbrandmeister
Feuerwehrmann Friedhelm Ruby zum Oberfeuerwehrmann
Michaela Zeidler, Jan Niklas Schäfer und Patrick Knipp konnten aus der
Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen werden.
Am13.Oktober unterstützte unsere Löschgruppe die Löschgruppe Nenkersdorf
bei ihrer Herbstübung in Walpersdorf am Skihang.
Das gewohnte Maibaumaufstellen fand wieder am 30.April aber bei kaltem
Wetter statt, die Beteiligung der Bevölkerung war dennoch
zufriedenstellend.
Die Florians Messe in der kath. Kirche in Netphen am 05.Mai wurde auch
diesmal wieder mit von sehr vielen Kameraden besucht.
Am 18.Mai konnte unsere Jugendfeuerwehr ihr 15-jähriges Jubiläum beim
Feuerwehrgerätehaus feiern. Nach einer Gemeinschaftsübung beim
Bürgerhaus, mit den Jugendfeuerwehren aus Grissenbach, Deuz,
Nenkersdorf, Hainchen und Irmgarteichen, wurde der weitere Tag mit
verschiedenen Vorführungen u.a. Feuerlöscher Vorführung, Fahrzeugschau
etc. begangen. Stadtjugendfeuerwehrwart Peter Eling sein Stellvertreter
Elmar Griepenkerl und unser Jugendfeuerwehrwart Dirk Kraft wurden zudem
vom Kreisjugendfeuerwehrwart Wilhem Julius mit der silbernen Ehrennadel
der Jugendfeuerwehr des Landes NRW ausgezeichnet.
Eine gemeinsame Übung mit den Löschgruppen Nenkersdorf, Feudingen, und
Rüppershausen wurde am 25.Juli beim Forsthaus Hohenroth durchgeführt.
Der Leistungsnachweis am 15.August in Geisweid wurde wieder mit einer
Gruppe erfolgreich bestanden.
Die Herbstübung fand diesmal am Samstag den 27.September erstmalig
zusammen mit der Löschgruppe Nenkersdorf statt. Als erstes wurde der
Ordnungsdienst in vereinfachter Form durchgeführt, anschließend fanden
eine gemeinsame Schulübung der Jugendfeuerwehren Grissenbach und
Nenkersdorf sowie je eine Schulübung der beiden aktiven Wehren statt.
Die abschließende Angriffsübung wurde in Nenkersdorf beim Sonnenhof
durchgeführt (Ein extra dafür eingerichteter Shuttle-Bus beförderte die
vielen Zuschauer erst von Nenkersdorf nach Grissenbach und dann zum
Sonnenhof nach Nenkersdorf und wieder zurück). Bei der anschließenden
Manöverkritik durch den stv. Stadtbrandinspektor Georg Dombaj gab es nur
lobende Worte für die gemeinsame Schlussübung.
Folgende Kameraden wurden Befördert und geehrt:
Feuerwehrfrau Carolin Ruby zur Oberfeuerwehrfrau
Feuerwehrmann Tobias
Stein zum Oberfeuerwehrmann
Jan-Niklas Schäfer zum Feuerwehrmann
Pascal Jost zum Feuerwehrmann
Alexander Stein zum Feuerwehrmann
Für ihre erste Teilnahme am Leistungsnachweis wurden Alexander Stein,
Patrick Knipp, und Pascal Jost mit Bronze
Tobias Stein für 3-malige Teilnahme mit Silber und Christian Bruno für
10-malige Teilnahme mit Gold auf blauem Untergrund ausgezeichnet.
Wie gewohnt wurde am 30.April 2009 wieder der Maibaum aufgestellt. Bei
trockenem aber kaltem Wetter war die Beteiligung der Bevölkerung wieder
zufriedenstellend.
Die Florians Messe in Netphen fand am 04.Mai statt, unsere Löschgruppe
war wieder sehr gut vertreten.
Am Freitagabend den 15.Mai fand eine gemeinsame Übung mit den
Löschgruppen Nenkersdorf, Grissenbach, Feudingen und Rüppershausen in
Volkholz statt.
Am Pfingstmontag, den 01.Juni 2009 verstarb nach langer Krankheit unser
Alterskamerad und langjähriger Löschzuführer Oberbrandmeister a.D.
Gerhard Schöler im Alter von 80 Jahren. Seine Kameraden von der
Löschgruppe Grissenbach trugen ihn am 08.Juni zu Grabe und legten am
offenen Urnengrab als letzten Gruß einen Kranz nieder.
„Siegtal
pur“ fand diesmal am 05.Juli bei recht schönem Wetter statt, wobei die
Löschgruppe wieder mit der Verkehrsregelung beauftragt war und diesmal
einen Stand mit Verpflegung für die Teilnehmer und Zuschauer errichtet
hatte.
Am 06.Juli fand eine gemeinsame Angriffsübung mit dem Löschzug Deuz
statt, zur Aufgabe hatte man sich die Waldbrandbekämpfung unterhalb des
Sendemastes in Deuz gestellt.
Am 23.Juli konnten wir dann nach langer Wartezeit unser neues Fahrzeug
bei der Firma Schmitz/Gimaex in Wilnsdorf abholen, einen ELW 1.
Die Herbstübung 2009 fand diesmal am 26.September statt. Wie in all den
Jahren zuvor wurde mit dem Ordnungsdienst begonnen ehe es über die
Schulübungen zur abschließenden Angriffsübung kam. Auf der
anschließenden Kameradschaftsfeier im Feuerwehrgerätehaus zeigte sich
der Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Born bis auf wenige Fehler mit den
gezeigten Leistungen zufrieden.
Folgende Kameraden wurden befördert und geehrt:
Oberfeuerwehrmann Karl-Heinz Hoffmann zum Unterbrandmeister
Feuerwehrmann Patrick Knipp zum Oberfeuerwehrmann
Feuerwehrmann
Jan-Niklas Schäfer zum Oberfeuerwehrmann
Unser Alterskamerad Unterbrandmeister a.D. Berthold Heitze konnte für
seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt werden.
Am 05.Oktober fand die offizielle Fahrzeugübergabe des bereits seit Juli
in Grissenbach stationierten neuen ca. 80.000 € teuren ELW 1 im
Feuerwehrgerätehaus statt. Die symbolische Schlüsselübergabe führte der
scheidende Bürgermeister der Stadt Netphen Rüdiger Bartsch an den
Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Born durch, sowie dieser an unseren
Löschgruppenführer Burkhard Schöler.
Am 23.Oktober wurde zur Verabschiedung des Bürgermeisters Rüdiger
Bartsch eine Großübung aller Löscheinheiten der Stadt Netphen bei der
Firma Diehl in der Industriestraße in Netphen durchgeführt.
Nach langer Zeit konnten wir am 09.Dezember noch mal eine
Brauereibesichtigung machen, diesmal bei der Bosch-Brauerei in Bad
Laasphe, welche von den Kameraden auch sehr gut angenommen wurde.
Auf der Jahreshauptversammlung am Samstag den 16.01.2010, fand nach der
Begrüßung durch unseren Löschgruppenführer HBM B. Schöler die Anhörung
unserer Löschgruppenführung statt.
Zur Anhörung standen unsere Kameraden LGF HBM Burkhard Schöler und sein
Stellvertreter HBM Peter Eling. Nachdem der Leiter der Freiwilligen
Feuerwehr Netphen, StBI Karl-Heinz Born, die Formalitäten erklärt hatte
und die Mannschaft sich für die Weiterführung der Löschgruppenführung
ausgesprochen hatte , wurden beide Kameraden für weitere sechs Jahre in
ihrem Amt bestätigt.
An der Stadtmeisterschaft der Jugendfeuerwehren der Stadt Netphen am
Samstag den 22.05.2010 in Dreis-Tiefenbach nahm auch wieder unsere
Jugendfeuerwehr mit 2 Gruppen erfolgreich teil. In einer Eurogruppe
zusammen mit der JF Nenkersdorf, belegten sie unter 16 Gruppen den
ersten Platz und konnten außer dem Pokal für den ersten Platz auch den
Wanderpokal der Jugendfeuerwehr Netphen entgegennehmen.
Am Leistungsnachweis nahmen auch wieder Kameraden unserer Löschgruppe in
Hainchen / Irmgarteichen mit Erfolg teil.
Die Herbstübung fand diesmal am Samstag den 25.September statt. Wie in
all den Jahren zuvor wurde mit dem Ordnungsdienst begonnen ehe es über
die Schulübungen zur Abschließenden Angriffsübung kam.
Brandobjekt war diesmal unser eigenes Feuerwehrgerätehaus. Auf der
anschließenden Kameradschaftsfeier im Bürgerhaus Grissenbach zeigte sich
der Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Born mit den gezeigten Leistungen
sehr zufrieden.
Folgende Kameraden wurden geehrt:
Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Freiw. Feuerwehr Netphen,
Löschgruppe Grissenbach, wurden die Kameraden
UBM Thorsten Görg
UBM Volker Schöler
UBM Jürgen Wirobal
mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber von der Stadt Netphen
ausgezeichnet.
Der Kamerad UBM Karl-Heinz Hoffmann wurde für die 5-malige Teilnahme am
Leistungsnachweis in Gold und
FM Christoph Stein für 3-malige
Teilnahme mit Silber geehrt.
Zum 31.12.2010 trat unser Löschgruppenführer Burkhard Schöler, für uns
alle überraschend, von seinem Amt als Löschgruppenführer zurück.
Bis zur Jahreshauptversammlung am 15.Januar 2011 wurde sein
Stellvertreter HBM Peter Eling kommissarisch vom
StBI Born als
Löschgruppenführer eingesetzt.
Auf der Jahreshauptversammlung am 15.Januar 2011 musste der StBI Born
erneut eine Anhörung durchführen. Zum neuen Löschgruppenführer wurde HBM
Peter Eling und zu seinen Stellvertretern UBM Dirk Kraft und HBM Günter
Stein vorgeschlagen. Nachdem es gegen die Vorschläge keine Einwände gab
wurde HBM Peter Eling durch den StBI Born zum Löschgruppenführer und die
Kameraden UBM Dirk Kraft zum ersten und HBM Günter Stein zum zweiten
Stellvertreter auf die Dauer von sechs Jahren ernannt.
P. Eling